Ein Meer aus Liebe
Ein Meer aus Liebe erreichte mich an meinem 80. Geburtstagsfest
und unserer Feier „30 Jahre Heilerschule“
– auf eine Weise, die ich mit Worten kaum beschreiben kann.
Danke reicht einfach nicht aus für das, was ich empfinde.
Vielleicht müsste man die deutsche Sprache erweitern:
Herzensdank, Segensdank, Liebesdank, Lichtdank?
Und selbst das scheint nicht genug.
Mein Herz verneigt sich zugleich in Dankbarkeit, Wertschätzung, Respekt, Liebe und Demut vor euch.
Als die Musik verklungen war, die letzten Gäste gegangen waren und ich das Blumenmeer und den reich gefüllten Gabentisch betrachtete, versuchte ich zu begreifen, welch unermesslicher Segen mir zuteil geworden war.
Ich war nun allein.
Und doch nicht allein.
Da war noch so viel Kraft um mich herum.
Etwas von euch war geblieben.
Etwas, das sich nicht verflüchtigen kann:
Eure unbeschreibliche Liebe und Wertschätzung.
Ich setzte mich hin und ließ den Tag noch einmal an mir vorüberziehen.
Knapp 200 Menschen waren gekommen.
Menschen, die viele Stunden unterwegs waren, sogar aus anderen Ländern angereist sind.
Menschen, die mich umarmten, dankten, küssten, ermutigten und allein mit ihrem Dasein beschenkten.
Nicht nur die wunderbaren Geschenke waren es, die mich am tiefsten berührten und über euren Einfallsreichtum und Mühe staunen ließen.
Es waren eure Augen, die meine Augen trafen.
Die festen Umarmungen.
Die Freudentränen.
Die liebevollen Worte über körperliche und seelische Heilungen nach unserer Begegnung.
Immer wieder stand jemand vor mir und erzählte, wie sich sein Leben seit unserer Begegnung, Heilbehandlung und Herstellung der „Göttlichen Ordnung“, zum Guten verändert hatte.
Sie schwärmten von unseren Seminaren, die oft viele Jahre zurücklagen und dennoch lebendig geblieben sind. Manche erzählten von Hoffnung in schweren Zeiten, die ich ihnen gab. Andere von Mut, Vertrauen oder einem völlig neuen Blick auf eine positive Veränderung ihres Lebens.
Und während ich ihnen zuhörte, wurde mir bewusst:
Kein Mensch geht seinen Weg allein.
Nichts geschieht „zufällig“ im Leben. Alles ist göttlich geführt!
Es waren ihre Herzen, die sie mir schenkten.
Und das, was wir in die Welt geben, kehrt irgendwann zu uns zurück.
An diesem Tag kam unendlich viel Liebe zu mir zurück.
Mehr, als ich glaubte, jemals gegeben zu haben.
Vor 30 Jahren begann die Geschichte unseres Heilzentrums mit einer Vision, einem tiefen Glauben und dem Wunsch, etwas zu erschaffen, wonach sich die Menschen seit jeher sehnen:
Liebe. Gesundheit. Frieden.
Es gab Widerstände. Es gab Zweifel.
Und es gab Menschen, die nicht verstanden, was ich tat.
Damals lebte ich als erfolgreiche Geschäftsfrau in gesicherten Verhältnissen.
Der Spagat, von der materiellen Welt, den weltlichen Gesetzen von gut und böse, hin zu den geistigen Gesetzen der Liebe zu wechseln, schockierte meine Familie und mein ganzes Umfeld. Hinzu kam, dass alles ungewiss war.
In Deutschland war Geistheilung noch verboten.
Die Heiler hatten das Land verlassen.
Doch ein spirituelles Erwachen lässt sich nicht aufhalten.
Es ist die tiefe Sehnsucht der Seele, zu helfen, zu lieben und dem Leben einen höheren Sinn zu geben. Diese Sehnsucht findet immer ihren Weg.
Keiner sollte sich davor verschließen. Es ist in unseren Genen angelegt.
Die damit verbundene Liebe war stärker als jeder Zweifel.
Einmal, als mich die Unsicherheit über die damalige Gesetzeslage beschäftigte,
erhielt ich in einer Eingebung die Botschaft:
„Gehe voran, ohne dich umzudrehen.“
Liebe ist stärker als Angst. Stärker als Kritik. Stärker als jedes Hindernis.
Und genau diese Liebe stand nun vor mir und strahlte auf mich zurück.
Am Abend meiner Feier.
Nicht als Idee. Nicht als Vision.
Sondern in Gestalt von wunderbaren Menschen, die mein Wirken über Jahrzehnte begleitet haben, sodaß ein kraftvoller kollektiver Heilkreis entstand.
Obwohl niemand mehr im Raum war, sah ich eine große Seelenfamilie um mich herum stehen. Menschen, die gemeinsam gewachsen sind.
Menschen, die miteinander gelacht, geweint, gelernt und gesiegt haben. Menschen, die Herausforderungen gemeinsam getragen und überwunden haben.
In diesem Augenblick verstand ich:
Das Heilzentrum sind nicht die Gebäude.
Nicht die Seminare.
Nicht die Bücher.
Nicht die Vorträge.
Das Heilzentrum seid auch ihr. Wir zusammen sind dieses Heilzentrum.
Ihr seid das Herz. Ihr seid die Liebe. Ihr seid das Licht.
Wenn ich heute auf 80 Lebensjahre zurückblicke,
empfinde ich vor allem Dankbarkeit für dieses erfüllte Leben.
Dankbarkeit gegenüber dem Göttlichen in mir, das ich durch schicksalhafte Ereignisse – ein tragisches Nahtoderlebnis – kennenlernen durfte.
Oben angekommen und überglücklich sagten Engelwesen zu mir, dass ich wieder zur Erde zurückkehren würde, da noch große Aufgaben auf mich warten.
Von diesem Augenblick an vertraute ich mich meiner göttlichen Führung an. Ich fühlte mich präpariert für meine erfolgreiche Heilarbeit.
Gott in mir nahm mir die Angst und schenkte mir Mut, Kraft und die Bereitschaft, Veränderungen zu wagen.
Dankbarkeit gegenüber dem Leben.
Dankbarkeit gegenüber allen Menschen, die mich begleitet haben und weiterhin an meiner Seite gehen.
Und Dankbarkeit dafür, erleben zu dürfen, wie aus einer kleinen Vision eine heilbringende Bewegung zum Wohle der Menschheit wurde, die unzählige Herzen miteinander verbunden hat.
Mein Geburtstag war deshalb nicht nur mein Geburtstag.
Er war ein Fest der Liebe. Ein Fest des Lichtes.
Ein Fest der Menschlichkeit.
Und tief in meinem Herzen weiß ich:
Das Schönste liegt nicht hinter uns.
Das Schönste entsteht immer dann, wenn Menschen ihre Herzen füreinander öffnen.
Dort beginnt Frieden. Dort beginnt Heilung. Dort beginnt eine neue Welt.
Wir Heiler sind die Friedensbringer.
Wir Heiler erschaffen den Weltenfrieden.
Wer sonst?
Und wir sind da! Und wir sind viele!
„Was mich dabei besonders bewegt, ist die Erkenntnis, wie weit die heilenden Samen aufgegangen sind, die von mir und euch vor Jahrzehnten gelegt wurden.“
Nochmals tausend Dank an euch alle!
Ich drücke euch an mein Herz –
Eure glückliche Anne

